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<title>Arno Funke</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Arno Funke</span></h1>
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<p><b>Arno Martin Franz Funke</b> (* <a href="14._M%C3%A4rz" title="14. März">14. März</a> <a href="1950" title="1950">1950</a> in <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">West-Berlin</a>) ist ein <a href="Grafiker" title="Grafiker">Grafiker</a> und <a href="Autor" title="Autor">Autor</a> aus <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a>. Er beging 1988 sowie von 1992 bis 1994 Bomben- und Brandanschläge zur <a href="Kaufhauserpressung" class="mw-redirect" title="Kaufhauserpressung">Kaufhauserpressung</a>; bei den letzteren wurde er unter seinem Erpresser-<a href="Pseudonym" title="Pseudonym">Pseudonym</a> <i><a href="Dagobert" title="Dagobert">Dagobert</a></i> bundesweit bekannt. Die <a href="Erpressung" title="Erpressung">Erpressung</a> als Dagobert wurde zum längsten und aufwändigsten Erpressungsfall in der deutschen Kriminalgeschichte. Funkes Taten zeugen von Fantasie, technischen Fähigkeiten, taktischer Vorsicht und dem (allerdings nicht erfolgreichen) Bestreben, Personenschäden zu vermeiden, was ihm in Verbindung mit von der Presse berichteten Misserfolgen der Polizei bei den Versuchen, ihn zu ergreifen, eine gewisse öffentliche Sympathie einbrachte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_vor_„Dagobert“"><span id="Leben_vor_.E2.80.9EDagobert.E2.80.9C"></span>Leben vor „Dagobert“</h2></div>
<p>Arno Funke wurde als Sohn des Berliner Druckers und Lithographen Franz Lazar, der die Familie aber schon früh verließ, und einer aus <a href="Haugesund" title="Haugesund">Haugesund</a> stammenden <a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegerin</a> in einem Geburtshaus in <a href="Berlin-Kreuzberg" title="Berlin-Kreuzberg">Berlin-Kreuzberg</a> geboren.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er wuchs in <a href="Berlin-Rudow" title="Berlin-Rudow">Berlin-Rudow</a> auf und besuchte zeitweise die <a href="R%C3%BCtli-Schule" class="mw-redirect" title="Rütli-Schule">Rütli-Schule</a> in Neukölln. Bereits als Kind beschäftigte er sich mit der Malerei. Nach einer abgebrochenen Ausbildung zum <a href="Fotografie" title="Fotografie">Fotografen</a> schloss Funke 1969 eine Lehre als Schilder- und Lichtreklamemacher ab. Danach arbeitete er in unterschiedlichen Jobs, so z.&nbsp;B. als Schildermaler, Discjockey, Fahrer für eine Getränkefirma und Bauhelfer.
</p><p>Immer wieder versuchte er sich in kreativen Berufen. 1976 bis 1977 arbeitete er nebenberuflich als Pressefotograf, 1980 bis 1993 als <a href="Malerei" title="Malerei">Kunstmaler</a> und freiberuflicher Fotograf. Mit einigen Ausstellungen versuchte Funke als Künstler Fuß zu fassen, der Durchbruch gelang jedoch nie. Hauptberuflich arbeitete er seit 1980 als Kunstlackierer in einer Kfz-Werkstatt.
</p><p>Während des <a href="Lack" title="Lack">Lackierens</a> atmete er jahrelang <a href="L%C3%B6sungsmittel" title="Lösungsmittel">Lösungsmittel</a> ein. Die dadurch verursachten hirnorganischen Schädigungen sollen, verbunden mit einer Identitätskrise und privaten Problemen, zu einer schweren <a href="Depression" title="Depression">Depression</a> geführt haben, was im zweiten Prozess vor dem <a href="Landgericht_Berlin" title="Landgericht Berlin">Landgericht Berlin</a> 1996 als <a href="Schuldunf%C3%A4higkeit" title="Schuldunfähigkeit">schuldmindernd</a> anerkannt wurde.<sup id="cite_ref-Berliner_Zeitung_1_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Berliner_Zeitung_1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wegen Geldmangels und auf der Suche nach Selbstbestätigung entschloss Funke sich Ende der 1980er Jahre, Kaufhäuser zu erpressen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kaufhaus-Erpressungen">Kaufhaus-Erpressungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="KaDeWe_1988">KaDeWe 1988</h3></div>
<p>Arno Funke erpresste im Jahre 1988 vom <a href="Kaufhaus_des_Westens" title="Kaufhaus des Westens">Kaufhaus des Westens</a> in Berlin 500.000&nbsp;<a href="Deutsche_Mark" title="Deutsche Mark">DM</a>. Dazu deponierte er am 10. Mai 1988 eine Bombe, die zur Nachtzeit detonieren sollte, aber versagte. Nach einer gescheiterten Geldübergabe ließ er am 25. Mai 1988 im Kaufhaus nachts eine Bombe detonieren, deren enorme Detonationswucht Sachschäden in Höhe von 250.000&nbsp;DM anrichtete. Bei der Geldübergabe erlangte er den geforderten Geldbetrag, von dem er einige Jahre lebte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Karstadt_1992–1994"><span id="Karstadt_1992.E2.80.931994"></span>Karstadt 1992–1994</h3></div>
<p>Nachdem das Geld der ersten Erpressung verbraucht war und Funke aufgrund von <a href="Depressionen" class="mw-redirect" title="Depressionen">Depressionen</a> kurz vor dem <a href="Suizid" title="Suizid">Suizid</a> stand, entschied er sich, es noch einmal mit der bewährten Methode zu versuchen. Beim zweiten Erpressungsversuch im Jahre 1992 versuchte er zunächst eine Million, später 1,4&nbsp;Millionen&nbsp;DM vom <a href="Karstadt" title="Karstadt">Karstadt</a>-Konzern zu erpressen. Weil die Bereitschaft zur Geldübergabe durch eine Zeitungsanzeige in Anspielung auf die Comicfigur <a href="Dagobert_Duck" title="Dagobert Duck">Dagobert Duck</a> mit dem Text „Dagobert grüßt seine Neffen“ signalisiert werden sollte, wurde Funke seitdem von den Medien nur noch als <i>Dagobert</i> bezeichnet. Um die Ernsthaftigkeit seiner Forderungen zu unterstreichen, verübte er fünf <a href="Bombenattentat" class="mw-redirect" title="Bombenattentat">Bombenanschläge</a> und einen <a href="Brandanschlag" title="Brandanschlag">Brandanschlag</a> gegen <a href="Karstadt" title="Karstadt">Karstadt-Kaufhäuser</a>, bei denen eine Person leicht verletzt wurde.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Die Bombenserie begann in der Nacht zum 13. Juni 1992 in einem Kaufhaus in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a>. Dort explodierte eine <a href="Rohrbombe" title="Rohrbombe">Rohrbombe</a>, die einen erheblichen Sachschaden anrichtete.</li>
<li>Am 9. September 1992 zündete Funke nachts in einem <a href="Bremen" title="Bremen">Bremer</a> Kaufhaus eine <a href="Brandanschlag" title="Brandanschlag">Brandbombe</a>. Der Wasserschaden durch die <a href="Sprinkleranlage" title="Sprinkleranlage">Sprinkleranlage</a> betrug sechs Millionen&nbsp;DM.</li>
<li>Eine Woche später detonierte in einem Kaufhaus in <a href="Hannover" title="Hannover">Hannover</a> eine Bombe während der Öffnungszeit in einem Aufzug. Es wurde jedoch niemand verletzt.</li>
<li>Am 3. November zündete in einem Abstellraum eines Kaufhauses in <a href="Magdeburg" title="Magdeburg">Magdeburg</a> ein <a href="Brandsatz" title="Brandsatz">Brandsatz</a>, dessen Schaden gering ausfiel.</li>
<li>In der Nacht zum 19. Mai 1993 detonierte in einem Kaufhaus in <a href="Bielefeld" title="Bielefeld">Bielefeld</a> eine Bombe.</li>
<li>Am 6. Dezember 1993 explodierte im Fahrstuhl eines Berliner Kaufhauses eine Rohrbombe während der Öffnungszeit.</li></ul>
<p>Bekannt wurde Funke durch die Raffinesse seiner technischen Konstruktionen, mit denen er die Polizei bei den 30 versuchten Geldübergaben in die Irre führte. Dies führte in der Öffentlichkeit trotz der offensichtlich kriminellen Handlungen zu einer positiven Popularität. Nennenswert sind folgende Ereignisse:
</p>
<ul><li>Bei den geplanten Geldübergaben gab der Erpresser jeweils Anweisungen durch Telefonanrufe, bei denen er ein Band mit Computerstimme abspielte. Die Gespräche wurden jeweils von öffentlichen <a href="Telefonkarte" title="Telefonkarte">Kartentelefonen</a> geführt. Da die Anrufzeiten bekannt waren, ließ die Berliner Polizei einmal 1.100 Telefone vergeblich überwachen, ein anderes Mal 3.900 Apparate. Diese lagen vornehmlich im Westteil Berlins, da Dagobert gewöhnlich von dort telefonierte.<sup id="cite_ref-EVERS_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-EVERS-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Personaleinsatz mit rund 3.000 Polizeibeamten war enorm.<sup id="cite_ref-EVERS_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-EVERS-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zufälligerweise benutzte Funke in diesem Fall ein nicht überwachtes Telefon im Osten der Stadt.<sup id="cite_ref-EVERS_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-EVERS-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Am 14. August 1992 wies Funke die Polizei an, das Geld in einer Apparatur zu verstecken und diese an einem Zug zu befestigen. Das Gerät war mit Saugnäpfen ausgestattet und hielt so außen am Zug. Der Intercity „Käthe Kollwitz“ verließ Hamburg um 16:40 in Richtung Berlin. Die Abwurfvorrichtung besaß eine <a href="Zeitschaltuhr" title="Zeitschaltuhr">Zeitschaltuhr</a>, anhand der die Polizei die Abwurfzeit und somit den Ort festgestellt hatte, sodass etwa 100 Kilometer hinter Hamburg mehrere Polizisten postiert waren. Doch die Zeitschaltuhr entpuppte sich als <a href="Finte" title="Finte">Finte</a>: Das Geldpaket wurde von Funke mit einer Fernbedienung schon kurz hinter der Hamburger Stadtgrenze abgeworfen; es enthielt allerdings nur Papierschnipsel.</li>
<li>Bei einer fingierten Geldübergabe am 29. Oktober 1992 fuhr Funke mit seinem Fahrrad zur Abwurfstelle des Geldpaketes an eine Bahnstrecke in <a href="Berlin-Charlottenburg" title="Berlin-Charlottenburg">Berlin-Charlottenburg</a>. Das Paket mit Papierschnipseln ließ er aus Angst vor der Festnahme liegen, weil er Rufe aus dem Zug gehörte hatte. Zwei im Freien observierende <a href="Mobiles_Einsatzkommando" title="Mobiles Einsatzkommando">MEK</a>-Beamten sahen ihn, einer verfolgte ihn und gab ihm einen Stoß. Funke konnte sich auf seinem <a href="Fahrrad" title="Fahrrad">Fahrrad</a> halten, aber der Beamte stürzte;<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zeitungen berichteten später fehlerhaft, der Polizist sei auf <a href="Hundekot" title="Hundekot">Hundekot</a> ausgerutscht. Auch dem zweiten Beamten konnte Funke auf der engen Straße ausweichen und radelnd entkommen. Durch die Presse ging die missglückte Festnahme als <i>Hundekot-<a href="Arie" title="Arie">Arie</a></i>.</li>
<li>Seit Anfang 1993 wurde über mehrere Monate eine <a href="Filiale" title="Filiale">Filiale</a> von <a href="Conrad_Electronic" title="Conrad Electronic">Conrad Electronic</a> beobachtet, denn die Polizei vermutete, dass der Täter die elektronischen Bauteile seiner Basteleien dort erwarb. Am 8. Mai 1993 ließ sich Funke aus einer Vitrine eine elektronische Zeitschaltuhr aushändigen, was die Observationskräfte aufmerksam machte. Obwohl er bereits verfolgt wurde, gelang ihm die Flucht durch den <a href="Notausgang" title="Notausgang">Notausgang</a>.</li>
<li>Am 19. April 1993 war eine erneute Geldübergabe in Berlin vorgesehen. Der Täter verwies durch einen Telefonanruf auf ein Bahnhofsschließfach mit weiteren Anweisungen. Dort lagerte ein Schlüssel für eine Streusandkiste. Das Geldpaket sollte in der Kiste, die sich am U-Bahnhof <a href="Berlin-Britz" title="Berlin-Britz">Britz</a>-Süd befand, abgelegt werden und der Erpresser kündigte an, es abzuholen. Trotz näherer Untersuchung fand die Polizei nicht die von Funke oberflächlich zubetonierte Fläche, unter der sich ein <a href="Kontrollschacht" title="Kontrollschacht">Einstiegsschacht</a> zu einem Regenwasserkanal befand. Nachdem er per Funkmikrofon<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gehört hatte, wie das Paket abgelegt worden war, zerschlug Funke unterirdisch den dünnen Beton und konnte unbemerkt das Paket mit Papierschnipseln an sich nehmen. Die Übergabestelle hatte er zuvor tagelang als <a href="Bauberuf" title="Bauberuf">Bauarbeiter</a> getarnt präpariert.</li>
<li>Am 22. Januar 1994 kam es bei der Karstadt-Erpressung zum einzigen Übergabeversuch mit echtem Geld. Ein Bote wurde zu einer stillgelegten Bahnstrecke geleitet, wo ein von Funke selbst gebautes Mini-Schienenfahrzeug bereitstand. Es fuhr los, nachdem der Überbringer ein Paket mit 1,4 Millionen <a href="Deutsche_Mark" title="Deutsche Mark">DM</a> hineingelegt hatte. Funkes Versteck war etwa einen Kilometer entfernt. Trotz Dunkelheit und unübersichtlichem Gleisbett gelang der Polizei die sehr schwierige Verfolgung. Funke hatte <a href="Stolperdraht" title="Stolperdraht">Stolperdrähte</a> ausgelegt, die bei Berührung Knallkörper entzündeten. Als er Polizisten mit Taschenlampen sah, ergriff er die Flucht. Das Schienenfahrzeug war kurz vor dem Ziel <a href="Entgleisung_(Bahn)" title="Entgleisung (Bahn)">entgleist</a>. Mehrere Polizeibeamte fielen tatsächlich über die Stolperdrähte. Das Aufsteigen von roten <a href="Leuchtgranate" title="Leuchtgranate">Leuchtkugeln</a> in den nächtlichen Himmel verdutzte sie derart, dass Funke wieder den entscheidenden Zeitvorteil zur Flucht gewann, aber auch diesmal leer ausging.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Festnahme_und_Verurteilung">Festnahme und Verurteilung</h3></div>

<p>Zur Ergreifung des Kaufhauserpressers hatten die Hamburger und die Berliner Polizei eine <i><a href="Sonderkommission" title="Sonderkommission">Sonderkommission</a> Dagobert</i> eingerichtet.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Frühjahr 1994 konnten sie Funke identifizieren und schließlich festnehmen. Am 20. April hatte er erneut telefonischen Kontakt zu Karstadt aufgenommen. Da er seine Kontakte jeweils vorher ankündigte, überwachte die Polizei auch diesmal Kartentelefone in seinen bevorzugten Anrufgebieten im Süden von Berlin. Dabei wurde ein Fahrzeug gesichtet, in dem das Fahrrad lag, mit dem der Erpresser bei der Geldübergabe vom April 1993 geflüchtet war. Eine Halterfeststellung ergab, dass es sich um einen Mietwagen handelte, den Arno Funke angemietet hatte. Ab diesem Zeitpunkt wurde er observiert und am 22. April bei einem Erpresseranruf von einem Kartentelefon im Berliner Ortsteil <a href="Berlin-Johannisthal" title="Berlin-Johannisthal">Johannisthal</a> festgenommen.
</p><p>Funke hatte Schäden in Höhe von zehn Millionen&nbsp;DM verursacht. Die Kosten der umfangreichen Polizeieinsätze sind nicht ermittelt worden, dürften aber Schätzungen zufolge noch weit über der Schadenssumme liegen. Allein die Telefonkosten der Polizei, u.&nbsp;a. für <a href="Fangschaltung" title="Fangschaltung">Fangschaltungen</a>, beliefen sich auf 150.000&nbsp;DM.
</p><p>In erster Instanz wurde Funke am 14. März 1995 wegen <a href="R%C3%A4uberische_Erpressung" class="mw-redirect" title="Räuberische Erpressung">schwerer räuberischer Erpressung</a> zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt;<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Staatsanwaltschaft ging erfolgreich in Revision. Am 14. Juni 1996 verhängte daraufhin das Berliner Landgericht in zweiter Instanz eine erhöhte Haftstrafe von neun Jahren;<sup id="cite_ref-Berliner_Zeitung_1_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Berliner_Zeitung_1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zusätzlich wurde Funke zur Leistung von Schadensersatz in Höhe von 2,5&nbsp;Millionen&nbsp;DM an Karstadt verurteilt. Nach sechs Jahren und vier Monaten, die er in der <a href="Justizvollzugsanstalt_Pl%C3%B6tzensee" title="Justizvollzugsanstalt Plötzensee">Justizvollzugsanstalt Plötzensee</a> absaß, kam er am 13. August 2000 wegen guter Führung frei.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Karikaturist_und_Autor">Karikaturist und Autor</h2></div>

<p>Die wohldurchdachten, raffiniert ausgetüftelten Geldübergabeversuche für seine Erpressungen deuteten auf eine überdurchschnittlich hohe Intelligenz hin. Tatsächlich wird Funke ein <a href="Intelligenzquotient" title="Intelligenzquotient">IQ</a> von 120 und in einem Test ohne Sprache sogar von 145 (Höchstwert)<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> attestiert. Er gilt als hochbegabt und vielseitig talentiert. Seine Sprengsätze ließen auf gute handwerkliche Geschicklichkeit und vertiefte Kenntnisse im Bereich Elektronik schließen.
</p><p>Bereits im Gefängnis schuf er <a href="Karikaturist" class="mw-redirect" title="Karikaturist">Karikaturen</a> für die Satirezeitschrift <i><a href="Eulenspiegel_(Magazin)" title="Eulenspiegel (Magazin)">Eulenspiegel</a></i>. Während er anfangs ausschließlich mit der Hand zeichnete, erstellt er seine Karikaturen heute hauptsächlich mit einem Computer. Mittlerweile ist Funke auch als Autor für den <i><a href="Eulenspiegel-Verlag" class="mw-redirect" title="Eulenspiegel-Verlag">Eulenspiegel-Verlag</a></i> tätig. 1998 veröffentlichte er eine Autobiografie <i>(Mein Leben als Dagobert)</i> und 2004 ein Buch mit Karikaturen und Geschichten <i>(Ente kross)</i>, in dem er mit der Comicfigur abrechnet, mit der er bis heute assoziiert wird. Für das Titelbild des <i>Eulenspiegel</i> im September 2003 zeichnete Funke anlässlich der sogenannten <i><a href="Michel_Friedman#„Friedman-Affäre“" title="Michel Friedman">Friedman-Affäre</a></i> ein Porträt <a href="Michel_Friedman" title="Michel Friedman">Michel Friedmans</a>, das verschiedentlich als <a href="Antisemitismus" title="Antisemitismus">antisemitisch</a> kritisiert wurde.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Funke zeichnet auch Karikatur-Plakate für den Wahlkampf der Partei <a href="Die_Linke" title="Die Linke">Die Linke</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die nach den Erpressungen unternommenen Polizeiarbeiten wurden 1994 unter dem Titel <i><a href="Das_Phantom_%E2%80%93_Die_Jagd_nach_Dagobert" title="Das Phantom – Die Jagd nach Dagobert">Das Phantom – Die Jagd nach Dagobert</a></i> verfilmt. Nachdem die Polizei Funke am Tag nach der Drehbuchfertigstellung ergriffen hatte, wurde das Drehbuch entsprechend umgeschrieben und Funkes Cousin Klaus Funke für die Rolle des Dagobert verpflichtet.
</p><p>Im März 2007 stand Funke mit dem multimedialen Programm <i>Erbrechen lohnt sich nicht</i> auf der Bühne. Die Show im Berliner <a href="Tempodrom" title="Tempodrom">Tempodrom</a> (als Ausweichstelle des <a href="Tr%C3%A4nenpalast" title="Tränenpalast">Tränenpalastes</a>) bestand aus einer Mischung satirischer Geschichten, Karikaturen und Filmspots.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p>1999 zeigte die ARD den <a href="Tatort_(Fernsehreihe)" title="Tatort (Fernsehreihe)">Tatort</a> <i><a href="Tatort%3A_Dagoberts_Enkel" title="Tatort: Dagoberts Enkel">Dagoberts Enkel</a></i>. In dem Film hatte sich eine Erpressergruppe nach Funke benannt.
</p><p>2004 spielte er in der für den englischen Fernsehkanal <a href="Channel_4" title="Channel 4">Channel&nbsp;4</a> produzierten Reality-Show <i>The Heist</i> (dt.: Raub(überfall)) noch einmal die Rolle des Erpressers.
</p><p>Ende 2008 trat er bei einem Konzert der Band <a href="Ton_Steine_Scherben" title="Ton Steine Scherben">Ton Steine Scherben</a> in Berlin auf und sang den Titel <i>Lass uns das Ding drehen</i>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2013 nahm Funke an <i><a href="Ich_bin_ein_Star_%E2%80%93_Holt_mich_hier_raus!" title="Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!">Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!</a></i> und <i><a href="Das_perfekte_Promi-Dinner" class="mw-redirect" title="Das perfekte Promi-Dinner">Das perfekte Promi-Dinner</a></i> teil.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Im September 2024 erschienen erste Trailer zu der sechsteiligen Mini-Serie <i><a href="Ich_bin_Dagobert" title="Ich bin Dagobert">Ich bin Dagobert</a></i>, in der Funkes Erpressungsversuche sowie seine Biografie thematisiert werden sollen. Die Ausstrahlung der Serie lief ab dem 2. Oktober 2024 auf <a href="RTL%2B" title="RTL+">RTL+</a> und ab dem 7. Oktober 2024 auf <a href="RTL_NITRO" class="mw-redirect" title="RTL NITRO">RTL NITRO</a>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die Hauptrolle konnte der Schauspieler <a href="Friedrich_M%C3%BCcke" title="Friedrich Mücke">Friedrich Mücke</a> verpflichtet werden. Die Regie führte <a href="Hannu_Salonen" title="Hannu Salonen">Hannu Salonen</a>. Das Drehbuch schrieb Ronny Schalk, während Arno Funke selbst als Berater an der Produktion beteiligt war und in einer Folge einen <a href="Cameo_(Medien)" title="Cameo (Medien)">Cameo-Auftritt</a> als Techniker beim Präparieren einer Telefonzelle hat.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Publikationen">Publikationen</h2></div>
<ul><li><i>Mein Leben als Dagobert. Die Bekenntnisse des Kaufhauserpressers</i>. <a href="Ch._Links_Verlag" title="Ch. Links Verlag">Ch. Links</a>, Berlin 1998, ISBN 3-86153-164-X.</li>
<li><i>Ente kross. Cartoons und Geschichten</i>. <a href="Eulenspiegel-Verlag" class="mw-redirect" title="Eulenspiegel-Verlag">Eulenspiegel</a>, Berlin 2004, ISBN 3-359-01489-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Die Entenjagd Dagobert.</i> In: <i>der kriminalist</i>, Nr. 2, 3, 5, 2004, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220722-3501%22&amp;key=cql">0722-3501</a></span></span></li>
<li>Claudia Brockmann (mit Bernd Volland): <i>Warum Menschen töten: Eine Polizeipsychologin ermittelt.</i> Ullstein Buchverlage, Berlin 2013, ISBN 978-3-86493-017-1, Kapitel 5: <i>Dagobert</i>, S. 155–202.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dokumentationen">Dokumentationen</h3></div>
<ul><li>Sven Ihden, Roland May: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/die-grossen-kriminalfaelle/sendung/2007/dagobert-der-kaufhauserpresser-100.html"><i>Die großen Kriminalfälle: „Dagobert“ – Der Kaufhauserpresser</i></a>. In: <i><a href="Das_Erste" title="Das Erste">Das Erste</a></i>. Aus der Sendereihe „<a href="Die_gro%C3%9Fen_Kriminalf%C3%A4lle" title="Die großen Kriminalfälle">Die großen Kriminalfälle</a>“. <a href="S%C3%BCdwestrundfunk" title="Südwestrundfunk">SWR</a>. 8. Oktober 2007.</li>
<li><i>Räuber und Gendarm – der Fall „Dagobert“</i>, In: <i><a href="Spiegel_Geschichte_(Fernsehsender)" title="Spiegel Geschichte (Fernsehsender)">Spiegel Geschichte</a></i>. 2012.</li>
<li>Tim Evers: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rbb-online.de/doku/h-j/jagd-auf-dagobert-vom-verbrecher-zum-volkshelden/staffel-1-jagd-auf-dagobert.html"><i>Jagd auf Dagobert.</i> Vom Verbrecher zum Volkshelden</a>. In: <i><a href="Rundfunk_Berlin-Brandenburg" title="Rundfunk Berlin-Brandenburg">RBB</a></i>, 24. April 2024.
<ul><li>Folge 1: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rbb-online.de/doku/h-j/jagd-auf-dagobert-vom-verbrecher-zum-volkshelden/dagobert-gruesst-seine-neffen.html"><i>Dagobert grüßt seine Neffen</i></a>.</li>
<li>Folge 2: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rbb-online.de/doku/h-j/jagd-auf-dagobert-vom-verbrecher-zum-volkshelden/schlauer-als-die-polizei-erlaubt.html"><i>Schlauer als die Polizei erlaubt</i></a>.</li>
<li>Folge 3: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rbb-online.de/doku/h-j/jagd-auf-dagobert-vom-verbrecher-zum-volkshelden/der-perfekte-plan.html"><i>Der perfekte Plan</i></a>.</li></ul></li>
<li>vince: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=7Iqtp5nTA6w&amp;t=367s"><i>Die Jagd nach Deutschlands intelligentestem Verbrecher</i></a>. In: <i><a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a></i>, 3. August 2024.</li>
<li>Simplicissimus: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=ncOgsNS8YWA"><i>Dagobert: Der schlauste Verbrecher Deutschlands</i></a>. In: <i><a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a></i>, 18. August 2024.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Arno_Funke?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Arno Funke</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.arnofunke.de/">Website von Arno Funke</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=119202387">Literatur von und über Arno Funke</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/name/nm1863414/">Arno Funke</a> bei <a href="IMDb" title="IMDb">IMDb</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Die-Jagd-auf-den-Kaufhaus-Erpresser-Dagobert,dagobert100.html"><i>Die Jagd auf den Kaufhaus-Erpresser „Dagobert“</i></a> bei ndr.de vom 14. Juni 2022</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Jutta Schütz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.morgenpost.de/berlin/article138409099/Dagobert-wird-65-hat-aber-keine-Lust-auf-Rente.html"><i>"Dagobert" wird 65 - hat aber keine Lust auf Rente.</i></a> In: <i>Berliner Morgenpost.</i> 14.&nbsp;März 2015<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen im 1.&nbsp;Januar 1</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AArno+Funke&amp;rft.title=%22Dagobert%22+wird+65+-+hat+aber+keine+Lust+auf+Rente&amp;rft.description=%22Dagobert%22+wird+65+-+hat+aber+keine+Lust+auf+Rente&amp;rft.identifier=&amp;rft.creator=Jutta+Sch%C3%BCtz&amp;rft.date=2015-03-14">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=1WX31RAMY4g"><i>Gregor Gysi trifft Arno Funke alias DAGOBERT.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 30.&nbsp;März 2024</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AArno+Funke&amp;rft.title=Gregor+Gysi+trifft+Arno+Funke+alias+DAGOBERT&amp;rft.description=Gregor+Gysi+trifft+Arno+Funke+alias+DAGOBERT&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3D1WX31RAMY4g&amp;rft.language=de-DE">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Berliner_Zeitung_1-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Berliner_Zeitung_1_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Berliner_Zeitung_1_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Sigrid Averesch: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berliner-zeitung.de/neun-jahre-haft-fuer-erpresser-arno-funke-dagobert-laenger-hinter-gittern-und-hohe-schulden-li.7068"><i>Dagobert – länger hinter Gittern und hohe Schulden</i>.</a> In: <i><a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a></i>. 15. Juni 1996.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170202030637/https://www.jurion.de/urteile/bgh/1995-11-30/5-str-465_95">Urteil Bundesgerichtshof v. 30. November 1995</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. Februar 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) jurion.de, zuletzt abgerufen am 4. Dezember 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-EVERS-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-EVERS_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-EVERS_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-EVERS_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Tim Evers: <i>Jagd auf Dagobert.</i> Vom Verbrecher zum Volkshelden.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Dokumentation <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/jagd-auf-dagobert/folge-2-schlauer-als-die-polizei-erlaubt/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvamFnZC1hdWYtZGFnb2JlcnQvMjAyMi0wNi0wNlQxMDozMDowMF9mN2IwZmY1OC1hMDExLTQ3MmMtOWMyNi1kN2RjMTU1NjE2NjgvamFnZC1hdWYtZGFnb2JlcnRfMjAyMjA2MDZfZm9sZ2VfMg"><i>Jagd auf Dagobert</i></a> (Minute 1:30)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Auszüge aus <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060715083500/http://www.bmp.de/dagobert/g5.htm"><i>Mein Leben als Dagobert</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. Juli 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) auf bmp.de.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683782.html">„Gewisse Erleichterung“</a>, <a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a> 17/1994 vom 25. April 1994, abgerufen am 23. August 2019</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berliner-zeitung.de/arno-funke-muss-fast-acht-jahre-hinter-gitter-li.7067"><i>Arno Funke muß fast acht Jahre hinter Gitter</i>.</a> In: <i><a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a></i>. 15. März 1995.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Sylke Heun: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/print-welt/article306568/Bei-Dagobert-sprang-der-Funke-ueber.html"><i>Bei Dagobert sprang der Funke über</i>.</a> In: <i><a href="Die_Welt" title="Die Welt">Die Welt</a></i>, 14. April 2004, abgerufen am 4. Dezember 2017. – Buchvorstellung „Ente kross“.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Gudrun Schroeter: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hagalil.com/archiv/2003/09/eulenspiegel.htm">Grenzen der Satire: Eulenspiegel bedient sich des Stürmer</a></i>, auf <a href="HaGalil" title="HaGalil">HaGalil</a>, 23. September 2003</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Esther_Schapira" title="Esther Schapira">Esther Schapira</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://taz.de/Hakennasen-statt-Hakenkreuze/!704451/"><i>Hakennasen statt Hakenkreuze</i></a>, in: <a href="Die_Tageszeitung" title="Die Tageszeitung">taz – die tageszeitung</a> vom 26. September 2003.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.diether-dehm.de/index.php/home/presse/presse-2012/717-griechenland-wiege-und-grab-der-demokratie"><i>Griechenland – Wiege und Grab der Demokratie?</i></a> In: <i>diether-dehm.de.</i> Büro <a href="Diether_Dehm" title="Diether Dehm">Diether Dehm</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;August 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AArno+Funke&amp;rft.title=Griechenland+%E2%80%93+Wiege+und+Grab+der+Demokratie%3F&amp;rft.description=Griechenland+%E2%80%93+Wiege+und+Grab+der+Demokratie%3F&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.diether-dehm.de%2Findex.php%2Fhome%2Fpresse%2Fpresse-2012%2F717-griechenland-wiege-und-grab-der-demokratie&amp;rft.publisher=B%C3%BCro+%5B%5BDiether+Dehm%5D%5D">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Uta Falck: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.berliner-zeitung.de/archiv/arno-funke-mit-einer-multimedialen-satire,10810590,10461462.html"><i>Arno Funke mit einer multimedialen Satire</i>.</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/http://www.berliner-zeitung.de/archiv/arno-funke-mit-einer-multimedialen-satire,10810590,10461462.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.berliner-zeitung.de/archiv/arno-funke-mit-einer-multimedialen-satire,10810590,10461462.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.berliner-zeitung.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2024. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.berliner-zeitung.de/archiv/arno-funke-mit-einer-multimedialen-satire,10810590,10461462.html">Suche in Webarchiven</a>)</small>&nbsp;<small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small> In: <i><a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a></i>, 8. März 2007.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">ho/ddp: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/musik-kaufhauserpresser-dagobert-will-neues-ding-drehen/1321480.html"><i>Kaufhauserpresser Dagobert will neues „Ding drehen“</i>.</a> auf tagesspiegel.de, 9. September 2008; mit aktuellem Foto von Funke.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rtl.de/cms/dschungelcamp-2013-kandidat-arno-funke-1342154.html">Dschungelcamp 2013: Kandidat Arno Funke</a> auf RTL.de vom 7. Januar 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">
<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20241007191446/https://media.rtl.com/pressemappe/Ich-bin-Dagobert/"><i>Ich bin Dagobert.</i></a> RTL.com, September 2024, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fmedia.rtl.com%2Fpressemappe%2FIch-bin-Dagobert%2F">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">7.&nbsp;Oktober 2024</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;Oktober 2024</span> (Inhaltsbeschreibung der einzelnen Folgen und Fotos): „Katz- und Maus-Spiel mit einer Ente – nach einer wahren Geschichte…“</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AArno+Funke&amp;rft.title=Ich+bin+Dagobert&amp;rft.description=Ich+bin+Dagobert&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20241007191446%2Fhttps%3A%2F%2Fmedia.rtl.com%2Fpressemappe%2FIch-bin-Dagobert%2F&amp;rft.publisher=RTL.com&amp;rft.date=2024-09&amp;rft.source=https://media.rtl.com/pressemappe/Ich-bin-Dagobert/">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.moviepilot.de/serie/ich-bin-dagobert"><i>Ich bin Dagobert | Serie 2024 | Moviepilot.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20.&nbsp;September 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AArno+Funke&amp;rft.title=Ich+bin+Dagobert+%7C+Serie+2024+%7C+Moviepilot&amp;rft.description=Ich+bin+Dagobert+%7C+Serie+2024+%7C+Moviepilot&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.moviepilot.de%2Fserie%2Fich-bin-dagobert">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/119202387">119202387</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/35261132/">35261132</a></span> | </div>
</div></div>
</div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-10-21" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Arno_Funke&amp;oldid=260789994">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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